Tischtennistraining mit Feedback

 
 

Returnboard-Feedback fördert den Lernfortschritt beim Tischtennistraining

Nach welchem Kriterium wähle ich ein Trainingsgerät für das Tischtennistraining aus? Welche Trainingsmethoden helfen mir, meine Zielstellung zu erreichen? Zunächst sollte die Frage beantwortet werden, “was will ich trainieren und verbessern“: Technik, Taktik, Ausdauer oder Ballgefühl?

Betrachten wir das HANDWERKSZEUG eines Tischtennisspielers - seine TECHNIK.

Insbesondere im Kinder- und Jugendtraining soll die „Sprache des Balles“ verstanden werden. Unsere Jugend ist sehr kommunikativ! Sehr schnell ist eine SMS geschrieben und die Antwort, das Feedback, lässt nicht lange auf sich warten.

Also warum nicht auch im Tischtennis unseren Kindern ein Feedback geben:

zur Platzierung, zum Tempo, zur Rotation und zur Flughöhe ( PTRF- Effekte genannt).

Besser als eine theoretischeErläuterung der Technik vermittelt ein VISUELLES Feedback, ob die Sprache des Balles verstanden wird. Mit den von mir entwickelten Trainingsgeräten soll das visuelle Feedback mit speziellen Übungen verstärkt verdeutlicht werden. Aus dem sofortigen Erkennen, sowohl durch den Trainierenden als auch durch den Trainer, welches Schlagergebnis resultiert, kann durch Korrektur und erneutes Üben sehr schnell ein Trainingsfortschritt erzielt werden.

Dies soll im Folgenden beispielhaft anhand von speziellen Trainingsgeräten dargestellt werden.

 

FEEDBACK beim Platzierungs- Training

Obwohl P T R F  eine Einheit bilden und beim Techniktraining
in ihrer Verbindung geübt werden sollen, können spezielle Übungen
vorrangig zu einem Schlagziel durchgeführt werden.

Was bietet sich an, um das Schlagziel P wie PLATZIERUNG beim Tischtennis verstärkt zu trainieren? Was soll gezielt "platziert" trainiert werden?
Meine Empfehlung:

1. Der Aufschlag……vorteilhafte Einleitung des Ballwechsels

2. Der Rückschlag…um den Ballwechsel zu dominieren

3. Weitere Rückschläge im Ballwechsel bis zum Punktgewinn


Zum Platzierungstraining beim Tischtennis lautet mein Vorschlag:

Platziere einen Platzierungs- Returny vorteilhaft auf dem Tischtennistisch und platziere einen Treffer so auf den Returny, dass er getroffen wird und umfällt:

beim Aufschlag

beim Rückschlag

aus dem Ballwechsel heraus

Bewusste Platzierungsschulung ist von Anfang an wichtig. Gerade für Anfänger ist es eine hoch motivierende Trainingsform, wenn sie ein visuelles Feedback zu ihren geschlagenen Bällen erhalten.

Zielstellung:
Mit besserer Platzierung öfter zum direktem Punktgewinn! 

Dieses visuelle Feedback kann zu einem freudigen Erlebnis werden, wenn ein Returny „umgenietet“ wurde. Ein umgeworfener Returny macht Kindern sicherlich mehr Spaß,
als Zielmarken, wie Papierblätter oder Plastikbecher zu treffen. Beim Platzierungs-Training mit Anfängern ist es sinnvoll mit 2 größeren Returny`s  mit H=13 cm zu beginnen.

Wenn die Platzierungsgenauigkeit des Trainierenden sich verbessert hat, können kleinere Zielmarken, d.h. Returny´s  mit H=10 cm eingesetzt werden. Diese kleineren Returny´s finden auch im Jugend-Training, wo Platzierungsgrundlagen bereits vorhanden sind, ihre Anwendung.

  Platzierungs- Set

Darum ist ein Platzierungs-Set bestehend aus zwei großen und zwei kleinen Returny´s sinnvoll.

Weitere Platzierungselemente, wie Tischtennis- BIATHLON, TOPSPIN- BIATHLON, Schuss- Returny oder Co-Trainer werden auf der Homepage www.returnboard.de vorgestellt.



Beim BIATHLON- Zielschießen mit dem Tischtennisball

kann nun der "BIATHLON-SPASS" auch in das TISCHTENNIS-TRAINING Einzug halten! 



drei TREFFER




TOPSPIN - BIATHLON  2009




3 Treffer während eines TOPSPIN - Ballwechsels "erzielt"




FEED
BACK zu Tempo und Rotation

Der Topspin ist der dominierende Schlag im modernen Angriffs-Tischtennis. Die technisch gute Ausführung eines TOPSPIN- Schlages erfordert die Berücksichtigung einer Vielzahl von Einflussgrößen, die in der Summe das Ergebnis ausmachen. Welches Trainingsgerät kann mehrere Einflussgrößen als Feedback anzeigen?

Von einem  Returnboard erhalten Trainer und Trainierende ein eindeutiges FEEDBACK 

zum TEMPO,  zur PLATZIERUNG und zur ROTATION.


Ein RETURNBOARD ist ein Trainingsgerät, das insbesondere während des Ballwechsels auch eine Rückmeldung für eine gute Beinarbeit gibt.
Gute Beinarbeit ist eine notwendige Voraussetzung für anspruchsvolle TOPSPIN – Ballwechsel, die durch die Neuentwicklung TOPSPIN Speed DOUBLE RETURNBOARD ermöglicht werden.

 

 TOPSPIN Speed DOUBLE RETURNBOARD


Mit dem  "Speed"- RETURNBOARD wird jetzt für TOPSPIN-DUELLE das "Tempo-Fenster zum MAXIMUM" hin geöffnet! Der "Späte Block vom Board" ermöglicht diese Gebrauchswertsteigerung zum Nutzen eines spürbar besseren Trainingseffekts!
Zum Einstellen des Neigungswinkels der Boards (Blockwinkel) 
sind eine linke und eine rechte LEVEL- Leiste vorhanden. Mit der LEVEL- Leiste können beide Returnboards separat von der senkrechten Stellung aus nach vorne in exakt einstellbaren 21 Level-Stufen geneigt werden, die für jedes Training reproduzierbar21 Blockwinkel zur Verfügung stellen.



DOUBLE RETURNBOARD  Standard

Damit kann jeder Trainierende den optimalen Blockwinkel
für seine persönliche Spielstärke wählen und präzise an der Level-Leiste einstellen.

Das RETURNBOARD- Training erfüllt folgende tischtennisspezifischen Kriterien:
- Variabilität in Tempo und Rotationsstärke
- Wechselübungen VH/RH
- Technikverbesserung inklusive Beinarbeit
- Korrekturhilfe beim Balleimertraining

Training von:
- Rückschlag ohne Gegenspielereinfluss
- verschiedener Balltreffpunkte in der Flugphase
- Ballwechsel aus unterschiedlicher Tischdistanz
- Schlagtraining innerhalb eines Ballwechsels mit variabler Ballfrequenz
- Timing-Verbesserung bei variablem Tempo oder Schlagfrequenz und als hervorragendes Kriterium
- Schlagergebnis als visuelles Feedback zu den PTRF-Effekten


PLATZIERUNG  TEMPO  ROTATION  FLUGHÖHE

Durch das visuelle Feedback ist das Returnboard- Training eine hoch motivierende Trainingsform.

FEEDBACK zur Ballflughöhe

Mit einem TOPSPIN-NETZ  kann der Topspin mit flexibel einstellbarer Netzhöhe trainiert werden. Beim Ballwechsel besteht die Aufgabe darin, den Ball mit viel Spin und einer hohen Flugbahn zu spielen und dabei einen Ballaufsprung nahe der gegnerischen Grundlinie anzustreben.

 Topspin- Netz

Das Topspinnetzes wird auf die Halterungen
eines normalen Tischtennisnetzes aufgesteckt!


Auch alle Zwischenhöhen sind bis zur dreifachen Normalnetzhöhe durch Verschieben der Gummiringe einstellbar.

 

Das erhöhte Netz „fischt“ alle zu flachen Topspins und Schussbälle weg.


ÜBUNG :  „weich angerissener VORHAND- oder RÜCKHAND- Topspin“ bei variabler Netzhöhe

 

Zielstellung: Training einer optimalen Ball-Länge bei höherer Flugkurve und maximalem SPIN

 

 

 

In einer Übung am Ballon- Netz erhalten zwei Spieler ihr Feedback : 

- Feedback für Spieler 1 beim Aufschlag-Training

- Feedback für Spieler 2 beim Topspin-Training als Rückschläger



   Ballon -Netz


Einspiel eines flachen langen Aufschlages mit UNTERSCHNITT ( Spieler 1 )
und Rückschlag mit „weich angerissenem“ Topspin über das Ballon-Netz (Spieler 2)

Die Höhe des Aufschlagschlitzes ist variabel mittels Verschieben der Gummiringe in der Höhe einstellbar.

Somit kann die Anforderung für flache Aufschläge in Schritten erhöht werden.

Beim "weich angerissenen Topspin" wird der Ball an seinem Äquator getroffen.
Das Ballon-Netz unterstützt das Erlernen der erforderlichen Schlagbewegung.

Zieht der Trainierende den Topspin mit einer flachen Flugbahn an,
so landet der Ball unweigerlich im Netz - das ist "ein sehr deutliches FEED
BACK". 


Reißt der Übende den Ball in einer Schlagebene "steil schräg nach oben" an, so kann er den Ball über das Ballon-Netz "ziehen" und vorzugsweise eine Platzierung nahe der Grundlinie anstreben.

 

Das ist Timo Bolls PARADESCHLAG mit dem er seinen Angriff vorbereitet!

 

Besonderer Effekt:

Infolge der starken ROTATION des Balles springt er trotz der hohen Flugbahn nicht hoch von der Tischfläche ab, sondern zieht mit hohem Tempo sehr flach weg.

Der flach abspringende Ball verlangt vom Gegenspieler erhöhte Aufmerksamkeit:

- Nimmt er den Ball kurz nach dem Aufsprung, kann ihm die starke Rotation Probleme bereiten.

- Nimmt er ihn spät, so muss er aus größerer Tischentfernung einen guten Ball spielen,
  der nicht gleich abgeschossen werden kann.

Vorschlag von acht verschiedenen Übungen mit dem Ballon- Netz:


1.
 -  für das TOPSPINTRAINING flacher Topspins           
2. - für das AUFSCHLAG-TRAINING flacher Aufschläge        
3. - für das
BALLON-ABWEHR-TRANING über das Ballonnetz

        (Topspin z w i s c h e n den Netzen hindurch und Ballon-Abwehr ü b e r das Netz)

4. - Training von Schuss auf den Ballon-Abwehrball
5. - für das Topspintraining "weich angerissener Topspins"  über  das Netz 
         (Einstellung als Topspin-Netz mit doppelter Netzhöhe)

6. - für mehr Spaß beim Rundlauf im Kinder- und Jugend- TRAINING
7. -  Für freies Spiel ü b e r das Netz oder z w i s c h e n den Netzen hindurch! 





8. - für ein effektives "Aufschlagtraining" in Verbindung mit dem   Aufschlagnetz,
        da alle Bälle auf dem Tisch bleiben!"

                       

Das Ballon-Netz, engl.
BALLOON- net, könnte wegen seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten
 
beim Tischtennistraining auch als " multivalent- tool " bezeichnet werden!

 

Trainingsspiele haben Spaß als FEEDBACK


 

Mit mehr Spaß und abwechslungsreichem Training unter Einbeziehung von Trainingsgeräten und Tischtennisspielen werden unsere Jugendlichen Gefallen am Tischtennissport finden.

 

Speziell werden im Folgenden Trainingsspiele vorgestellt, die Trainingsgeräte nutzen:

 

"Platzierungs-Rundlauf" ein neues Tischtennisspiel
           

Im Kinder- und Jugend-Training trifft sich oft die gesamte Trainingsgruppe an einem Tisch zum abschließenden Rundlaufspiel, Chinesisch, Mäxle oder Ringelpietz; in Österreich: Rundgangerl, Lauferl, Ringerl oder Raser.

Trainer befürworten diesen lockeren Trainingsauslauf bei dem der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.

Für mehr Spaß und gesteigerten Trainings-Effekt beim so genannten

 

"Platzierungs-Rundlauf" ... , wenn das Ziel "Verbesserung der Platzierung" im Vordergrund steht!

 

oder               

"Gesundheits-Rundlauf"  ... , wenn das Ergebnis "Verbesserung der Gesundheit" durch ständige Bewegung im Vordergrund steht!

Beide Kriterien erfüllt der von mir hier vorgestellte "Platzierungs- Rundlauf"!  

Mit dem "Rundlauf-Set" kann beim Rundlauf zum Einen wie bisher kontrolliert auf den Tisch zurückgespielt werden und zum anderen gleichzeitig die PLATZIERUNG trainiert werden.



                    

            
Das Rundlauf-Set besteht aus zwei "Returny`s" und 10 Stück "Returny- Chips". 





MOTTO dieses SPIELES: "alle bleiben im SPIEL und bewegen sich!"

Spielregel:

 

Auf jeder Tischhälfte wird ein Returny aufgestellt. Die 10 Returny-Chips werden in Netznähe hingelegt.

               
Der Aufschläger versucht mit seinem Ball den gegenüberstehenden Returny zu treffen.

Trifft er ihn, erhält er als Bonus einen Returny-Chip. 

Wird der Returny mit dem Aufschlag nicht getroffen, so ist es das Ziel des Rückschlägers mit seinem Rückschlag auf die gegenüberliegende Tischfläche zu spielen und den dort stehenden Returny zu treffen.
 

Hat der Spieler mit einem "Treffer" Erfolg, dann darf er sich laut freuen und sich einen Returny- Chip nehmen. 


Wird ins Netz geschlagen, neben den Tisch gespielt oder der Ball verfehlt 

- also ein OUT produziert -  ... ist dies bei diesem Spiel "kein Problem" !!!

Es erfolgt keine Bestrafung durch Ausschluss. Der Spieler bleibt im Spiel !!! 

Er reiht sich nach seinem Fehler auf der anderen Tischseite wieder ein.

VORTEIL dieser Spielregel:

Bei diesem Spiel stehen kein Spieler oder mehrere Spieler „gefrustet herum“ und muss warten  
bis wieder "EINSTIEG" gerufen wird!


Alle Spieler sind ständig in Bewegung - denn hier scheidet bei einem "FEHLER" kein Spieler aus!

SIEGER des "Platzierungs-Rundlaufs" ist derjenige Spieler, der zum Spielende die meisten Chips erkämpft hat!

Gewinner sind alle Beteiligten, denn Sie verbessern ihre Ausdauer und damit ihre Gesundheit beim Tischtennissport.


Der Gesundheitsaspekt ist mir im September 2008 bewusst geworden, als ich meinen Grundkurs
Tischtennis Grundlehrgang Übungsleiter B "Sport in der Prävention" absolviert habe.



Mögliche Modifikationen dieser Spielregel:

1) 
Es wird nur mit AUFSCHLÄGEN auf die RETURNY´s platziert. Der Rückschlag ist auch ein Aufschlag.
2)  Es darf nicht mit dem Aufschlag, sondern erst mit dem RÜCKSCHLAG getroffen werden. 
3)  Zusätzlich zum TT-Netz wird ein TOPSPIN-NETZ aufgesteckt. Durch das erhöhte Netz wird an das TIMING
hinsichtlich Balltempo, Ballflughöhe und Platzierung die Anforderung gesteigert.
4) Zusätzlich zum TT-Netz wird ein 
BALLON-NETZ
 eingesetzt. Durch das Ballon-Netz wird an das TIMING
      hinsichtlich Balltempo, variabler Ballflughöhe und Platzierung die Anforderung gesteigert. 
5)  Die Anforderung hinsichtlich Laufbereitschaft kann erhöht werden und die Ausdauerfähigkeit der

Trainierenden verbessert werden, wenn der Rundlauf um zwei nebeneinander stehende TT-Tische herum

erfolgt.
            Das LAUFTEMPO kann vom Trainer gesteuert werden,
            indem der Abstand zwischen den beiden TT-Tischen variiert wird.
            Auf beiden Tischen sollten Returny´s und Returny- Ships sein.
     

Mit 3) und 4) wird "die SCHÄRFE" durch TEMPOREDUZIERUNG aus dem Rundlaufspiel genommen!

 

 

Nun kann keiner mehr so einfach sein GEGENÜBER abschießen!!!

    
    
PLATZIERUNGS-RUNDLAUF über ein TOPSPIN-NETZ 


Platzierungs-Rundlauf ... Was soll´s bringen ?

 

- spielerisches Aufschlag- Platzierungs-Training
- spielerisches Topspin/Konterball- Platzierungs- Training
- noch mehr Spaß beim Rundlaufspiel 
- der FRUST ist aus dem RUNDLAUFSPIEL eliminiert,
  da kein Spieler mehr ausscheiden muss!
- MOBBING durch SCHADENFREUDE ist nicht möglich!
- Es gibt nur "positive KICKS" bei diesem Spiel,
   nämlich dann, wenn der Spieler einen TREFFER erzielt. 


Na dann: 

              - auf die Plätze ...
               
                 - fertig ...
                 
                    - "PLATZIERUNGS-RUNDLAUF"
   
                       - los!

 

Weitere Trainingsspiele werden auf http://www.returnboard.com/spiel_und_spass.php vorgestellt.

 

Trainer und Übungsleiter können mit SPIEL und SPASS die Motivation erhöhen! 

Durch Einsatz verschiedener Trainingsgeräte kann

beim Kinder- und Jugendtraining das Techniktraining

interessanter und abwechslungsreicher gestaltet werden.

 

 

Dipl.-Ing. Michael Pollak

B-Lizenztrainer

 

Kontakt und für Ihre Fragen: mail@returnboard.com