Table Tennis - Training with Feedback


Trendsetter pairs Beckham and Cruise, Noah Sapir, Owen Wilson,
Susan Sarandon, Edward Norton, Salman Rushdie,..................................................  ... 

Jonathan Bricklin, Bill Mack, Frank Raharinosy, Andrew Gordon, Enrique Iglesias ...



trendsport - tennis in USA



Hollywood has discovered a new  Extreme - Table Tennis


Trendsetter pairs Beckham and Cruise, Noah Sapir, Owen Wilson,

Susan Sarandon, Edward Norton, Salman Rushdie,

Jonathan Bricklin, Bill Mack, Frank Raharinosy,

Andrew Gordon, Enrique Iglesias ...

                                           ... all love table tennis

 
... Who is so kind and translated the German text into English? ...

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Zeitung vom 31.01.09

 

Berliner Zeitung



Schnell und spaßig

Hollywood hat Tischtennis als neuen Trendsport entdeckt

Frank Siering

LOS ANGELES. Angefangen hat es im New Yorker Untergrund. Inhaber düsterer Billard-Bars tauschten die Pool-Tische plötzlich gegen grüne Tischtennis-Platten aus. Und in öffentlichen Waschsalons werden inzwischen nicht mehr nur dreckige Socken gewaschen, sondern auf frisch aufgestellten Platten Ping-Pong-Turniere abgehalten. "Table Tennis" ist in den USA zum Trendsport avanciert. Damit hinkt man ausnahmsweise einmal der Entwicklung in Deutschland hinterher.

Im Big Apple, schrieb die New York Times unlängst, habe sich in Windeseile eine Art "evangelische Liebe" für diesen Sport entwickelt. So habe der In-Treff "Fat Cat", normalerweise eine Bar für trendige Werber und aufstrebende Broadway-Stars im hippen West Village, schon zehn Tische aufstellen lassen. "Wir bekommen immer mehr Anfragen von unseren Gästen, die alle Tischtennis spielen wollen", sagt der "Fat Cat"-Besitzer Noah Sapir. Zuletzt hatte Tischtennis in den 70er Jahren einen so hohen Stellenwert in den USA, nachdem der damalige Präsident Richard Nixon im Rahmen seiner Détente-Politik auf Einladung Maos eine Nationalmannschaft nach China geschickt hatte.

Nicht nur im New Yorker West Village hat sich der Sport in seiner Freizeit-Variante Ping Pong inzwischen ausgebreitet, in Los Angeles hat er längst die A-Liste der Schauspiel-Stars erreicht. Die Trendsetter-Paare Beckham und Cruise, immer in der ersten Reihe, wenn es darum geht, sich aufgeschlossen, lässig und sportlich zugleich zu zeigen, stehen gerne am grünen Tisch. Owen Wilson, demnächst auch in Deutschland an der Seite von Jennifer Aniston im Hunde-Film "Marley & Me" zu sehen, trainiert fleißig und sagt: "Das ist ein faszinierender Sport. Schnell, locker, spaßig." Und außerdem könne man ihn während der Drehpausen auf dem Set ausüben - ein gewaltiger Vorteil. Ab sofort gibt es also keine extra abgestellten Fitness-Trainer und eingeflogenes Mineralwasser aus Gerolstein mehr im Wohnwagen des Stars, sondern eine Platte mit Netz davor.

"Tischtennis ist wie eine Droge, nach ein paar Versuchen willst Du es jeden Tag wieder", sagt die Schauspielerin Susan Sarandon, die unlängst in einem öffentlichen Pub in New York beim Match gegen eine wesentlich schwächere Gegnerin - ihre Tochter nämlich - fotografiert wurde. Sie behauptet von sich selbst, dass sie durchaus mit einem Bezirksliga-Spieler mithalten könne. Und ihr Schauspiel-Kollege Ed Norton gab kürzlich in einem Interview zu, dass er in China mit Profis trainiere. Längst haben auch Prominente aus anderen Bereichen als dem Film Tischtennis entdeckt. Salman Rushdie etwa wird nachgesagt, dass er eine prima Vorhand habe, die Beastie Boys und der Hip-Hop-Künstler 50 Cent trainieren angeblich jeden Tag mindestens 90 Minuten. Auf den Trend aufgesprungen sind bereits etliche Unternehmen. Google, MTV und Red Bull beispielsweise schicken Unternehmens-Mannschaften auf Turniere.

Jetzt fehlen noch die Siege

Drei Filmemacher - Jonathan Bricklin, Bill Mack und Frank Raharinosy - haben sich mit dem früheren Investment-Banker Andrew Gordon zusammengetan, um den Trend wirtschaftlich ausnutzen zu können. Sie wollen in der Park Avenue in New York City einen Tischtennis-Park eröffnen. "Wir haben eine Platte bei uns im Büro stehen. Und unsere Gäste wollen immer erst eine Partie spielen, bevor sie übers Geschäft reden wollen. Daher kommt auch die Idee mit dem Park."

Der Dachverband USA Table Tennis freut sich über den Zuspruch, er verzeichnet seit einem Jahr einen starken Mitgliederzuwachs. Langsam, aber sicher wird Tischtennis von einer Randsportart zu einer ernst genommenen Sparte in den USA. "Natürlich ist es immer ein Plus, wenn ein Star wie zum Beispiel Susan Sarandon mit einem Tischtennis-Schläger in der Hand fotografiert wird. Das fördert sofort das Interesse an unserem Sport", sagt ein Sprecher von USA Table Tennis. Und gibt doch auch zu, dass ein wirklich sportliches Vorbild noch fehlt. "Wir brauchen einen Jung-Star, der international Siege einfährt, um als Nation wieder ganz vorne mit dabei sein zu können." Aber das kann ja noch werden.